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So erlebt ein Bär den Frühling

Wenn der Winter vorbei ist, wachen die Bären auf. Aus unserem "Büchlein vom Bärenleben"

Plötzlich, an einem sonnigen Tag im März: alles anders im Bärenland! Die Bärennase, unfassbar sensibel und um ein Vielfaches feiner als die eines Hundes, empfängt den Duft von feuchter Erde und spriessendem Grün. In den empfindlichen Bärenohren breitet sich das Zwitschern der Vögel aus. Über das Bärenfell streift ein sanft-warmer Wind ... Das mächtige Tier spürt es bis in die Fellspitzen: Die Winterruhe ist vorbei! Zeit, die Höhle zu verlassen.

Fünf, sechs Monate Winterruhe! Klar, dass da der Bärenhunger gross ist. Also nichts wie ran an die frischen Gräser und Kräuter, die weichen Moose und die knackigen Wurzeln. Oder vielleicht ein knuspriges Insekt? Der Spaziergang und die faserige Nahrung regen die Verdauung an. Ganz wichtig nach so langer Zeit der Unbeweglichkeit. Und damit die Bärenstatur wieder passt, muss jetzt Gewicht aufgebaut werden. Eiweissreiches Futter hilft dabei.

Erste Ausflüge

In freier Wildbahn ist der Frühling auch die Zeit für die ersten Expeditionen der Jungbären, die im Februar in der Höhle zur Welt gekommen sind. Natürlich weicht die Mutter den Kleinen dabei nicht von der Seite. Ausreisser werden am Nacken gepackt und zurück in die Höhle getragen. Ein entzückender Anblick, zugegeben. Aber weil im Arosa Bärenland ausschliesslich Bären aus schlechter Haltung ein neues Zuhause finden sollen, betreiben wir hier keine Nachzucht mit unseren Bären.

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